30 Jahre Aichfeldbus
30 Jahre Aichfeldbus wurden am Judenburger Hauptplatz gefeiert – mit vielen Gästen, guter Stimmung, spannendem Live-Radio und einem kurzweiligen Festakt. Und entgegen allen Prognosen spielte auch das Wetter mit.
30 Jahre Aichfeldbus – drei Jahrzehnte, in denen der regionale Busverkehr im Aichfeld unzählige Menschen bewegt hat. Das Jubiläum wurde am 18. September am Judenburger Hauptplatz gebührend gefeiert. Und eines zeigte sich dabei besonders deutlich: Auf den Aichfeldbus ist Verlass – offenbar sogar mehr als auf manche Wetterprognose.
Trotz der zunächst wenig erfreulichen Vorhersagen blieb der Regen aus und zahlreiche Besucherinnen und Besucher kamen zum Jubiläum. Für gute Stimmung sorgte von Beginn an Radio Grün-Weiß, das zwei Stunden lang live vom Judenburger Hauptplatz sendete und das Jubiläum damit auch weit über Judenburg hinaus hörbar machte.
Beim anschließenden Festakt wurde auf 30 Jahre Aichfeldbus zurückgeblickt und gleichzeitig der Blick in die Zukunft gerichtet. Mit dabei waren Landesrätin Claudia Holzer, Landtagsabgeordneter Thomas Maier, Vertreterinnen und Vertreter der Aichfeldbus-Gemeinden Fohnsdorf mit Bürgermeister Volkart Kienzl, Judenburg mit Vizebürgermeister Thorsten Wohleser, Spielberg mit Stadtrat Florian Gruber sowie Zeltweg mit Bürgermeister Günter Reichhold, weiters Verkehrsverbund-Geschäftsführer Peter Gspaltl und Postbus-Verkehrsleiter Johannes Pranieß.
Ein besonderer Höhepunkt war die Preisverleihung des Ideenwettbewerbs „Mobilität 2056“. Dabei wurden kreative Ideen und Visionen für die Mobilität der Zukunft im Aichfeld ausgezeichnet. Der Wettbewerb zeigte eindrucksvoll, dass 30 Jahre Aichfeldbus nicht nur Anlass sind, auf eine erfolgreiche Geschichte zurückzublicken, sondern auch gemeinsam über die nächsten Jahrzehnte nachzudenken.
Die Preisträger:
- Publikumspreis: „Unsere Zukunft – unsere Jugend“, Julian Schwamberger
Bessere Busverbindungen für Jugendliche: Mehr Busse zu Schulzeiten, bessere Anschlüsse und günstigere Fahrten zu Freizeitzielen. So werden Schule und Freizeitangebote einfacher, selbstständiger und besser erreichbar. - Erster Platz: „Tag der offenen Bustür“, Frank Dobbert
Einmal im Jahr lädt der „Tag des offenen Busses“ zum kostenlosen Mitfahren, Austauschen und Mitgestalten ein. Fahrgäste können direkt mit Verantwortlichen sprechen, Ideen einbringen und den öffentlichen Verkehr neu entdecken. - Zweiter Platz: „Ein Bus für alle - Mobilität ohne Grenzen“, Sarah Steinberger
Ein Aichfeldbus, der wirklich für alle Menschen zugänglich ist: Barrierefreie Busse und Haltestellen, verständliche Informationen und ein Assistenzsystem sollen Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen eine selbstständige, sichere und unkomplizierte Nutzung ermöglichen. - Dritter Platz: „Anzeigetafel in Echtzeit - bessere Beschriftung der Bushaltestellen am Bahnhof Zeltweg“, Viktoria Pichler
Aus dem Zug aussteigen und sofort wissen, wann der nächste Bus fährt und wo er abfährt. Eine gut sichtbare Echtzeit-Anzeigetafel beim Aufgang von den Bahnsteigen soll Reisenden am Bahnhof Zeltweg die Orientierung erleichtern und den Umstieg auf den Aichfeldbus einfacher machen.
Das geplante Musikprogramm mit den vier regionalen Bands aus dem Aichfeld wird aufgrund der ursprünglichen Wettervorhersagen zwar erst im Juni 2027 beim Aichfeldbus-Sommerfest nachgeholt – das Jubiläum selbst wurde aber bereits jetzt gefeiert. Und das bei bestem Anlass, guter Stimmung und einem Bus, der einmal mehr bewiesen hat: Der Aichfeldbus fährt verlässlicher als die Wetterprognosen.
Fotos: Aichfeldbus / Sabrina Stummer









